Taylor Swift

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Vero
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Re: Taylor Swift

Beitrag von Vero »

Ist es aber nicht das (Vor-)Recht jedes Künstlers und jeder Künstlerin über das zu schreiben, was ihn oder sie beschäftigt? Was sie bewegt und emotional vielleicht auch mitnimmt? Daraus dann einen Song zu machen und Menschen zu erreichen, das ist doch gerade auch die Kunst. Ob es privater Herzschmerz ist (den ja nun wirklich jeder nachvollziehen kann) oder der öffentliche Diskurs (davon ist man selber meist nicht so sehr betroffen, aber dennoch kann man es in gewisser Weise nachvollziehen) oder irgendein anderes Thema der Zeitgeschichte (dem man einen allgemeingültigen, meist emotionalen Aspekt abringen kann).

Eins meiner Lieblingsvideos ist ja immer noch das total unspektakuläre Riptide, das sie im BBC Radio gesungen hat, Kopfhörer, Klavier, fertig. Ein Lied, ein Liebeslied an eine Frau, nicj#ht von ihr geschrieben, sondern von Vance Joy, der allerdings eine ganz andere Nummer daraus gemacht hat. Das fand ich damals schon toll und bewegend und heute immer noch.

Taylor Swift covers Vance Joy's Riptide in the Live Lounge
https://www.youtube.com/watch?v=2GGRdwfhl-U

Wenn ich mir diese Zugriffszahlen anschaue... 14 Millionen. :shock:

Oder hier: Mehr als 2 MILLIARDEN. :shock: :shock:

Shake It Off
https://www.youtube.com/watch?v=nfWlot6h_JM


EDIT: Eins meiner Lieblingslieder von ihr ist schon etwas älter, "All Too Well", davon gibt es eine Live Version von den Grammys 2014, hier:

http://www.dailymotion.com/video/x2hyv51
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hoppetosse
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Re: Taylor Swift

Beitrag von hoppetosse »

Vero hat geschrieben:Ist es aber nicht das (Vor-)Recht jedes Künstlers und jeder Künstlerin über das zu schreiben, was ihn oder sie beschäftigt? Was sie bewegt und emotional vielleicht auch mitnimmt? Daraus dann einen Song zu machen und Menschen zu erreichen, das ist doch gerade auch die Kunst. Ob es privater Herzschmerz ist (den ja nun wirklich jeder nachvollziehen kann) oder der öffentliche Diskurs (davon ist man selber meist nicht so sehr betroffen, aber dennoch kann man es in gewisser Weise nachvollziehen) oder irgendein anderes Thema der Zeitgeschichte (dem man einen allgemeingültigen, meist emotionalen Aspekt abringen kann).
Hm... ja, da hast Du natürlich recht. Meist machen die Leute, die ich richtig gut finde (egal aus welcher Kunstrichtung) aber aus dem sehr persönlichen etwas universelleres. Und wenn dann in ihrem Video ein Grabstein mit dem Namen ihres Ex auftaucht oder so, dann ist das halt sehr direkt. Und den Songtext selber finde ich in seinen tausend Wiederholungen der selben Zeile etwas platt.
Ich bin halt zerrissen, ob ich sowas dann einfach für Sensationshascherei halten soll, oder für das, was Du darin siehst. :D
(Ich mein, es gibt das ja auch in anderen Künsten, wo es sehr um Provo, Sensation, Neues, Schocken, was weiss ich geht - auch da bin ich immer wieder zerrissen. Natürlich bleibt jedem das Recht, die Dinge auszudrücken, die und wie er/sie/they will - ich kann halt nur nicht immer was damit anfangen oder bin, wie gesagt zerrissen, ob meiner Meinung dazu.) Kunst ist dann halt doch auch wieder persönlich/"Geschmackssache", ob es einen trifft. Für mich kann ich jedoch zumindest sagen, wenn es aus dem persönlichen auf die universellere Ebene gehoben wird, dass dann die Chancen bei mir größer sind. :D

(Was sie ja z.T. oder vielleicht auch größeren Teil tut...)

Find es übrigens schön, da so mal drüber zu reden. Danke :D
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R.I.P. Lexa kom Trikru
Vero
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Re: Taylor Swift

Beitrag von Vero »

Gerne, hoppe, freue mich auch. :D

Ein Grabstein mit dem Namen ihres Ex? Meinst du damit "RIP Nils Sjoberg"? Das ist kein Ex, das ist Taylors eigenes Pseudonym, unter dem sie den Song "This Is What You Came For" geschrieben hat. Da dies eine Zusammenarbeit mit Calvin Harris war, mit dem sie ja angeblich zusammen war (Das mag glauben, wer will, ich jedenfalls nicht), ist es vermutlich schon ein Abschluss, ein sinnbildlicher Abschluss (den man auf verschiedene Art und Weise interpretieren kann) und kein plattes RIP für eine bestimmte Person. Wobei "Nils Sjoberg" ja, wie gesagt, sie selbst ist.


Übrigens: Seit mir bekannt wurde, dass Taylor den o.g. Song (mit)geschrieben hat (gesungen von Rihanna), habe ich ihn immer umso lieber mitgeträllert: Baby, this is what you came for / Lightning strikes every time she moves / And everybody's watching her / But she's looking at you, ooh, ooh... :wink:

Hier ist das Video zum Song: https://www.youtube.com/watch?v=kOkQ4T5WO9E

Ist was zum Tanzen, nicht zum Diskutieren. :wink:
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hoppetosse
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Re: Taylor Swift

Beitrag von hoppetosse »

Vero hat geschrieben:Gerne, hoppe, freue mich auch. :D

Ein Grabstein mit dem Namen ihres Ex? Meinst du damit "RIP Nils Sjoberg"? Das ist kein Ex, das ist Taylors eigenes Pseudonym, unter dem sie den Song "This Is What You Came For" geschrieben hat. Da dies eine Zusammenarbeit mit Calvin Harris war, mit dem sie ja angeblich zusammen war (Das mag glauben, wer will, ich jedenfalls nicht), ist es vermutlich schon ein Abschluss, ein sinnbildlicher Abschluss (den man auf verschiedene Art und Weise interpretieren kann) und kein plattes RIP für eine bestimmte Person. Wobei "Nils Sjoberg" ja, wie gesagt, sie selbst ist.
Ok, da weisst Du wohl mehr. Ich hab da nen Video gesehen, wo das so erklärt war.
Da ich da anscheinend falsch informiert wurde/bin, halte ich mich jetzt mit weiteren Kommis zurück! :schluri: :huhu: :mrgreen:
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R.I.P. Lexa kom Trikru
Vero
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Re: Taylor Swift

Beitrag von Vero »

(Hier passt es wohl auch hin:)


Taylor Swift - oft kritisiert ob der Tatsache, dass sie bisher von politischen Statements abgesehen hat - hat sich nun anläßlich der anstehenden "Midterm Elections" in den USA geäußert.

Ein sehr klares, eloquentes Bekenntnis zu Frauenrechten, LGBTQ Rechten und eine Absage an den systemischen Rassismus in den USA.
taylorswift

I’m writing this post about the upcoming midterm elections on November 6th, in which I’ll be voting in the state of Tennessee. In the past I’ve been reluctant to publicly voice my political opinions, but due to several events in my life and in the world in the past two years, I feel very differently about that now. I always have and always will cast my vote based on which candidate will protect and fight for the human rights I believe we all deserve in this country. I believe in the fight for LGBTQ rights, and that any form of discrimination based on sexual orientation or gender is WRONG. I believe that the systemic racism we still see in this country towards people of color is terrifying, sickening and prevalent.

I cannot vote for someone who will not be willing to fight for dignity for ALL Americans, no matter their skin color, gender or who they love. Running for Senate in the state of Tennessee is a woman named Marsha Blackburn. As much as I have in the past and would like to continue voting for women in office, I cannot support Marsha Blackburn. Her voting record in Congress appalls and terrifies me. She voted against equal pay for women. She voted against the Reauthorization of the Violence Against Women Act, which attempts to protect women from domestic violence, stalking, and date rape. She believes businesses have a right to refuse service to gay couples. She also believes they should not have the right to marry. These are not MY Tennessee values. I will be voting for Phil Bredesen for Senate and Jim Cooper for House of Representatives. Please, please educate yourself on the candidates running in your state and vote based on who most closely represents your values. For a lot of us, we may never find a candidate or party with whom we agree 100% on every issue, but we have to vote anyway.

So many intelligent, thoughtful, self-possessed people have turned 18 in the past two years and now have the right and privilege to make their vote count. But first you need to register, which is quick and easy to do. October 9th is the LAST DAY to register to vote in the state of TN. Go to vote.org and you can find all the info. Happy Voting!

https://www.instagram.com/p/BopoXpYnCes/?hl=en
Die kleine Regenbogenflagge hinter "Happy Voting" wird leider nicht abgebildet.
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Novemberstern
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Re: Taylor Swift

Beitrag von Novemberstern »

Die zweiteilige Dokumentation Becoming Taylor Swift erzählt den Weg der Sängerin von ihren Anfängen als Country-Nachwuchstalent in Nashville bis hin zu einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Popkünstlerinnen der Welt.

Im Mittelpunkt stehen ihr musikalischer Aufstieg, die besondere Beziehung zu ihren Fans sowie die Herausforderungen, denen sie im Laufe ihrer Karriere begegnete. Die Doku beleuchtet unter anderem ihren Wechsel vom Country- ins Pop-Genre, die öffentliche Auseinandersetzung mit Kanye West und Kim Kardashian, ihr Comeback mit dem Album Reputation sowie den Streit um die Rechte an ihren ersten sechs Studioalben.

Durch Archivaufnahmen, Interviews mit Wegbegleitern und Einschätzungen von Experten entsteht ein umfassendes Bild einer Künstlerin, die sich immer wieder neu erfunden hat und heute weit über die Musikwelt hinaus kulturellen Einfluss ausübt.

Wer sich für Taylor Swift interessiert oder verstehen möchte, wie aus einer jungen Songwriterin ein globales Phänomen wurde, erhält hier einen informativen Überblick über ihre Karriere, Erfolge und Rückschläge.

Die Dokumentation ist seit dem 8. Juni 2026 in der ZDF-Mediathek verfügbar.

Teil 1 - Ruhm und Rivalen

Teil 2 - Rückkehr und Rebellion
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